krausel
#5

Ich bin sogar fast der Meinung, dass ihr das schon hättet tun können!

Heureux
#4

Hallo Zusammen,

wir haben seit über 5 Jahren unsere Labradormischlingshündin, und seit einem Jahr unseren kleinen Sonnenschein Sophia. Anfangs konnte der Hund mit dem Baby wenig anfangen, hat immer wieder mal an der Windel gerochen oder über das Baby geschnüffelt und angeschleckt, sich aber ansonsten wenig für unseren Nachwuchs interessiert. Mittlerweile haben die Beiden eine kleine Allianz gebildet, da das Baby/Kleinkind beim Essen gerne viel verliert und der verfressene Labrador ganz begeistert hinter dem Kind aufräumt.

Unsere Haltung ist: Wir halten den Hund gesund, dann klappts auch mit dem Zusammenleben mit dem Kind. Natürlich erwischt Sophia auch mal das Hundespielzeug, oder sie teilen sich eine Karotte, was manchmal eklig ist, aber ein bisschen Dreck ist bekanntlich für das Immunsystem nicht verkehrt. Unsere Tochter ist bisher auch von Krankheiten weitgehend verschont geblieben, was diese Theorie unterstützt.

Unser Hund weiß sein Gegenüber ziemlich genau einzuschätzen und passt seine Spielversuche an ihn an, was sehr niedlich ist, wenn ein Ball zwischen den Beiden hin und herrollt.

Das Kinderzimmer ist hundefrei, das Körbchen des Hundes ist kindfrei, so hat jeder seine Rückzugsmöglichkeit. Im Wohnzimmer gibt es einen Bereich, wo die Spielsachen vom Baby/Kleinkind drin sind, damit der Hund sie nicht zerbeißt. Besonders Holzspielzeug ist leider ein beliebtes Opfer.

Alles in allem klappt das Zusammenleben mit Hund und Kind besser als erwartet, wobei natürlich immer ein Restrisiko bleibt. Besonders, wenn fremde KInder mit dabei sind lassen wir den Hund mit den Kindern auf keinen Fall aus den Augen, da die anderen Kinder meistens keine Ahnung im Umgang mit dem Tier haben. Wenn Sophia aber mit dem Hund zusammen in ein anderes Zimmer aufbrechen renne ich nicht sofort hinterher. Der Hund hat gelernt, wegzugehen, wenn ihm was nicht taugt,und das ist gut so.

Der Hund hat das Kind als "Rudelmitglied" akzeptiert und behandelt es auch so.

Ich kann das Zusammenleben nur empfehlen.

 

krausel
#3
#2

Hallo Tom, 

ich finde es schön, wenn Kinder mit Haustieren aufwachsen. Ich selbst bin mit einem Schäferhund aufgewachsen und es hat mir in keiner Weise geschadet. Als Eltern muss man dem Hund beibringen, dass das Baby keine Konkurrenz ist und es nun zur Familie gehört. Mit der Zeit kann zwischen Hund und Kind dann eine sehr enge Bindung entstehen, was dem Kind sicher nicht schaden wird :)

#1

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben seit 5 Jahren einen Yorkshire Terrier und sind seit 3 Monaten stolze Eltern. Spätestens wenn unser Kleiner anfängt zu krabbeln/ laufen kommen die beiden in Kontakt. Wie steht ihr zum Thema Hund & Baby?  Ist das Risiko zu hoch für unsere Baby, sodass wir uns von unserer treuen und lieben Hundedame trennen sollten?

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